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Private Unfall­ver­si­che­rung: Wann ist sie sinnvoll?

Eine private Unfall­ver­si­che­rung kann sinnvoll sein, wenn ein schwerer Unfall eine finanzielle Lücke hinterlassen würde.

Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht:

Welcher Tarif ist der beste?

Sondern:

Was würde ein schwerer Unfall für Sie, Ihre Familie oder Ihren Betrieb finanziell bedeuten?

Bei Küppers Assekuranz Ver­sicherungs­makler e.K. prüfen wir zuerst Ihre Situation und den vorhandenen Schutz. Erst danach geht es um eine mögliche Versicherungslösung.

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Kurz gesagt: Wann ist eine private Unfall­ver­si­che­rung sinnvoll?

Eine private Unfall­ver­si­che­rung kann sinnvoll sein, wenn dauerhafte Unfallfolgen zu finanziellen Belastungen führen würden, die durch vorhandene Absicherung oder eigene Rücklagen nicht ausreichend aufgefangen werden können.

Dabei sollte nicht zuerst der Tarif betrachtet werden.

Wichtiger sind zunächst drei Fragen:

  • Welche finanziellen Folgen hätte ein schwerer Unfall?

  • Welcher Schutz besteht bereits?

  • Welche relevante Lücke bleibt danach noch offen?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich beurteilen, welche Rolle eine private Unfall­ver­si­che­rung spielen kann.

Brauche ich eine private Unfall­ver­si­che­rung?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Die persönliche Situation kann sehr unterschiedlich sein.

Wer körperlich arbeitet, selbstständig tätig ist, Verantwortung für eine Familie trägt oder bestimmte finanzielle Verpflichtungen hat, kann durch dauerhafte Unfallfolgen anders betroffen sein als jemand mit einer anderen Lebens- oder Arbeitssituation.

Deshalb betrachten wir unter anderem:

  • Ihre berufliche Tätigkeit,

  • Ihre familiäre Situation,

  • bestehende Versicherungen,

  • mögliche gesetzliche Absicherung,

  • vorhandene finanzielle Reserven,

  • und die möglichen wirtschaftlichen Folgen einer dauerhaften Beeinträchtigung.

Nicht die Berufsbezeichnung entscheidet über den Bedarf, sondern die tatsächliche Situation.

Welche finanziellen Folgen kann ein schwerer Unfall haben?

Nach einem schweren Unfall können unterschiedliche finanzielle Belastungen entstehen.

Je nach persönlicher Situation können beispielsweise Anpassungen im Alltag notwendig werden oder zusätzliche Ausgaben entstehen.

Auch die berufliche Situation kann betroffen sein.

Bei Familien kann zusätzlicher Betreuungsbedarf Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit der Eltern haben.

Bei Selbstständigen und Unternehmern kann zusätzlich die Frage entstehen, welche Aufgaben im Betrieb weiterhin übernommen werden können.

Deshalb betrachten wir nicht nur den Unfall selbst.

Entscheidend ist, welche wirtschaftlichen Folgen dauerhaft daraus entstehen könnten.

Welche Absicherung besteht bereits?

Bevor über eine zusätzliche private Unfall­ver­si­che­rung gesprochen wird, sollte geprüft werden, welcher Schutz bereits vorhanden ist.

Dazu können – abhängig von der persönlichen Situation – beispielsweise gehören:

  • gesetzlicher Unfallschutz,

  • bestehende private Unfall­ver­si­che­rungen,

  • Berufs­unfähig­keitsabsicherung,

  • betriebliche oder sonstige Versorgung,

  • sowie eigene finanzielle Rücklagen.

Erst danach lässt sich beurteilen, ob tatsächlich eine relevante Versorgungslücke besteht.

Gesetzliche und private Unfall­ver­si­che­rung: Wo liegt der Unterschied?

Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung schützt Versicherte insbesondere bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten.

Ob und in welchem Umfang gesetzlicher Schutz besteht, hängt von der jeweiligen versicherten Tätigkeit und Situation ab.

Eine private Unfall­ver­si­che­rung ist davon zu unterscheiden.

Sie richtet sich nach dem vereinbarten Versicherungsvertrag und den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Gerade bei Selbstständigen und Unternehmern sollte deshalb zunächst geprüft werden, welcher gesetzliche oder berufsgenossenschaftliche Schutz im konkreten Fall tatsächlich vorhanden ist.

Unfall­ver­si­che­rung oder Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Eine private Unfall­ver­si­che­rung und eine Berufs­unfähig­keitsversicherung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Bei der privaten Unfall­ver­si­che­rung steht eine dauerhafte Beeinträchtigung infolge eines Unfalls im Mittelpunkt.

Bei der Berufs­unfähig­keitsversicherung geht es darum, ob der zuletzt ausgeübte Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr wie bisher ausgeübt werden kann. Die Ursache muss dabei kein Unfall sein.

Deshalb sollte nicht gefragt werden:

„Unfall­ver­si­che­rung oder Berufs­unfähig­keitsversicherung?“

Sondern:

„Welche finanziellen Risiken sollen abgesichert werden – und welcher Schutz besteht bereits?“

Mehr zur Berufs­unfähig­keitsversicherung

Was leistet eine private Unfall­ver­si­che­rung?

Welche Leistungen eine private Unfall­ver­si­che­rung bietet, richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag und den Versicherungsbedingungen.

Eine zentrale Leistung kann die Invaliditätsleistung sein.

Sie knüpft an eine dauerhafte unfallbedingte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit an.

Für die Auswahl ist deshalb nicht allein entscheidend, wie viele Leistungsmerkmale ein Tarif enthält.

Wichtiger ist:

Welche finanzielle Aufgabe soll die Versicherung im Ernstfall übernehmen?

Erst wenn der Bedarf feststeht, lassen sich Versicherungssumme, Invaliditätsleistung und weitere Vertragsmerkmale sinnvoll beurteilen.

Was ist die Gliedertaxe?

Bei bestimmten Körperteilen und Sinnesorganen kann die sogenannte Gliedertaxe eine wichtige Grundlage für die Bestimmung des Invaliditätsgrades sein.

Welche Werte gelten, ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.

Diese Werte können sich zwischen Versicherungsverträgen unterscheiden.

Deshalb sollte die Gliedertaxe nicht isoliert betrachtet werden.

Entscheidend ist auch, welche körperlichen Funktionen für die persönliche Lebens- und Arbeitssituation besonders wichtig sind.

Was bedeutet Progression?

Eine Progression kann dazu führen, dass sich die Invaliditätsleistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional erhöht.

Wie eine Progression konkret ausgestaltet ist und welche Leistung sich daraus ergibt, richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag.

Auch hier gilt:

Nicht die höchste Zahl entscheidet automatisch über die passende Absicherung.

Wichtiger ist zunächst, welche finanzielle Leistung im Ernstfall tatsächlich benötigt würde.

Unfall­ver­si­che­rung für Kinder und Familien

Bei Kindern betrifft eine dauerhafte Beeinträchtigung häufig nicht nur das Kind selbst.

Auch Betreuung, Alltag und die berufliche Situation der Eltern können sich verändern.

Deshalb sollte die Absicherung eines Kindes immer auch aus Sicht der gesamten Familie betrachtet werden.

Zusätzlich ist wichtig zu unterscheiden, ob ausschließlich Unfallfolgen betrachtet werden sollen oder auch dauerhafte Beeinträchtigungen durch Krankheit.

Mehr zur Kinderunfallversicherung

Private Unfall­ver­si­che­rung für Handwerker und Unternehmer

Bei Handwerkern, Selbstständigen und Unternehmern sollte die tatsächliche Tätigkeit besonders genau betrachtet werden.

Entscheidend ist beispielsweise:

  • Welche Arbeiten werden selbst ausgeführt?

  • Welche körperlichen Fähigkeiten sind dafür notwendig?

  • Welche Aufgaben könnten andere übernehmen?

  • Welche Folgen hätte eine dauerhafte Einschränkung für Einkommen und Familie?

  • Welche Auswirkungen könnten zusätzlich für den Betrieb entstehen?

Persönliche Absicherung und betriebliche Folgen sollten dabei voneinander getrennt betrachtet werden.

Mehr zur Unfall­ver­si­che­rung für Handwerker und Unternehmer

Persönliche Unfallabsicherung in der Veranstaltungsbranche

Auch in der Veranstaltungsbranche sollte die Absicherung an der tatsächlichen Tätigkeit ansetzen.

Ob onstage oder offstage, beim Auf- und Abbau, in der Technik oder im organisatorischen Bereich: Entscheidend ist, welche Aufgaben tatsächlich ausgeübt werden und welche Folgen eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung hätte.

Für Veranstaltungstechniker, Rigger, DJs und andere selbstständig oder unternehmerisch Tätige stellt sich deshalb eine zentrale Frage:

Welche Folgen hätte ein schwerer Unfall für meine Tätigkeit, mein Einkommen oder meinen Betrieb?

Durch unsere Branchenerfahrung rund um SafeStage können wir besondere Risiken der Veranstaltungsbranche onstage und offstage aus der Praxis heraus einordnen.

So betrachten wir nicht nur die Berufsbezeichnung. Wir betrachten die konkrete Tätigkeit und die damit verbundenen Risiken.

Mehr zu SafeStage

Erst den Bedarf klären – dann den Tarif

Eine sinnvolle Absicherungsentscheidung beginnt nicht mit einem Produktvergleich.

Wir gehen deshalb in dieser Reihenfolge vor:

Tätigkeit und Lebenssituation verstehen → mögliche finanzielle Folgen bestimmen → vorhandenen Schutz prüfen → Versorgungslücke erkennen → passende Lösung auswählen

Erst danach werden konkrete Vertragsmerkmale relevant.

So lässt sich vermeiden, dass ein Tarif allein aufgrund einzelner Leistungsmerkmale ausgewählt wird, ohne vorher zu klären, welche Aufgabe die Versicherung überhaupt erfüllen soll.

Persönliche Situation besprechen

Private Unfall­ver­si­che­rung in Düsseldorf, Krefeld und Neuss

Küppers Assekuranz Ver­sicherungs­makler e.K. berät Privatpersonen, Familien, Selbstständige und Unternehmer aus Düsseldorf, Krefeld, Neuss und der Region.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, welcher Tarif möglichst viele Merkmale enthält.

Wir prüfen gemeinsam:

  • welche finanziellen Folgen für Sie relevant wären,

  • welcher Schutz bereits vorhanden ist,

  • welche Lücke tatsächlich besteht,

  • und welche Absicherung zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Ist eine private Unfall­ver­si­che­rung für Sie sinnvoll?

Diese Frage lässt sich sinnvoll erst beantworten, wenn Ihre persönliche Situation betrachtet wurde.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Schutz bereits besteht, welche finanziellen Risiken offenbleiben und welche Rolle eine private Unfall­ver­si­che­rung dabei spielen kann, besprechen wir diese Fragen gemeinsam.

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